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Die Kundschafter
    Aufbau und Aufgaben

    Die Kundschafter und Wanderer der Cantorianer sind die Augen und Ohren des Ordens außerhalb und innerhalb von Tirda. Sie werden geführt von der Domina mortis, Senatorin im Orden der Cantorianer. Das Wappen der Kundschafterkaste ist der a_Kundschafter02_HPgeflügelte silbergraue Dolch auf schwarzem Grund. In seinem Knauf trägt er das allsehende Auge Gorods. Die Angehörigen der Kaste sind Späher und Kundschafter für unsere Armeen und Patrouillen, aber auch zuständig für die Sicherheit der tirdanischen Bevölkerung durch die Beobachtung und Kontrolle der Einhaltung der Gesetze und Ordensregeln. Die Kundschafter haben ihre Augen und Ohren überall. Niemand entgeht ihrer strengen Observierung. Zu ihren Aufgaben gehören zudem auch Spionage und Sabotage in feindlich gesinnten Staaten und das Überbringen wichtiger Botschaften.Die genaue Zahl der Mitglieder ist nur der Domina mortis bekannt. Niemand kann sie abschätzen, denn die Kundschafter und Späher sind nicht als solche zu erkennen. Sie tauchen irgendwo auf und verschwinden auch wieder ungesehen. Meist kann man sich kurz darauf nicht mehr an ihr Gesicht erinnern, geschweige denn daran, dass sie überhaupt da waren Einer der jüngsten Auswüchse der Kundschafterkaste sind die Schatten. Sie wurden speziell ausgebildet, um Feinde im Geheimen zu folgen, sie zu beschatten und sich gegebenenfalls unter sie zu mischen. Sie verbreiten Angst und Schrecken in den Herzen ihrer Beute, da keiner weiß, wie sie aussehen.Die Aufgaben der Kundschafter in einem Kampf liegen im eigentlichen schon vor der Schlacht. Sie beobachten und spähen das Gelände aus und unterstützen die Kriegerkaste, indem sie z.B. die Waffenstärke der Feinde und ihre Schwächen erkunden. Im offenen Kampf selbst greifen sie mit Bogen oder Armbrust aus dem Hinterhalt an und halten den Magiern den Rücken frei bzw. bilden mit ihrem Körper einen Schutzschild vor ihnen.Auch bei der Verfolgung von Feinden finden sie durch ihre tödliche Treffsicherheit mit Bogen und Armbrust ihren Einsatz. Sie jagen alles und jeden durch jede Wildnis und selbst in die Hölle sind sie Zielen schon gefolgt.

    Ausbildung

    Alle Anwärter erhalten eine umfassende Ausbildung in den Wirkungsbereichen der Kundschafterkaste. An allererster Stelle steht hierbei die Erziehung zu Gehorsam und Treue gegenüber Gorod, dem Meister, dem Senat, der Domina mortis und gegenüber ihren Brüdern und Schwestern. Zudem werden sie in Ausdauer, Körperbeherrschung und Geschicklichkeit geschult, um ihren späteren Aufgaben gerecht zu werden. Sie erlernen das Spurenlesen und –verwischen, die Bestimmung von Flora und Fauna, das Orientieren in jedem Gelände und das Überleben in extremen Situationen, wie Kälte, Hitze, unter Wasser oder nach schweren Verletzungen. Jeder Kundschafter ist in der Lage, eigene Wunden und Verletzungen provisorisch selbst zu behandeln sowie auf dem Schlachtfeld erste Hilfe zu leisten und Blutungen zu stillen. Den Anwärtern der Kaste wird ebenso beigebracht, wie sie Hindernisse, wie Burg- und Stadtmauern, reißende Gewässer, Sümpfe oder feindliche Lager überwinden, um sich einem Gegner im Verborgenen und lautlos zu nähern. Die Späher und Kundschafter, vor allem jedoch die Schatten sind Meister der perfekten Tarnung und Verkleidung. So ist es ihnen möglich, sich unerkannt in feindlichen Gegenden zu bewegen. Sehr wichtig ist außerdem die Schulung in der Handhabung verschiedener, vor allem jedoch lautloser Waffen, um in ihrem späteren Einsatzbereich erfolgreich dienen zu können. Dazu gehören unter anderem der Bogen und die Armbrust, mit denen sie in der Schlacht die Krieger von hinten unterstützen.
    Aus dem Kodex der Kundschafterkaste

    1.Ein Kundschafter versagt nie!
    2.Der Orden ist alles und der einzelne ist nichts!
    3.Kein Leben ist heilig außer dem des Avatars!
    4.………
    5.Ein Kundschafter gibt sein Leben jederzeit wenn es nötig ist!
    6.………
    7.Ein Kundschafter ist gehorsam und demütig im Kreise seiner Brüder und Schwestern!
    8.Ein Kundschafter kennt keine Ehre außer der seiner Kaste!
    9.………

    Die Gewölbe

    Unterhalb der großen Städte Tirdas liegt ein weit verzweigtes Tunnelsystem, von dessen Existenz kaum jemand weiß, von dem kaum jemand ahnt. Dies ist das Reich der Domina mortis und ihrer Anhänger. Niemand, außer der Senatorin und dem Meister selbst, kennt das Ausmaß der Größe dieser dunklen Gewölbe, Gänge und Tunnel. Wie ein riesiger Irrgarten durchziehen sie den Boden bis zu 50 m unter der Stadt. Ein Nichtangehöriger der Kaste, der diese unterirdische Welt mit einem Auftrag oder einer Botschaft für die Senatorin betreten muss, tut gut daran, seine Furcht unter Kontrolle zu haben – zu schwarz sind die Schatten, zu dunkel die Ecken, zu zahlreich die Möglichkeiten, in eine Falle zu laufen. Jeder „Besucher“ wird deshalb von einem Kundschafter durch die undurchdringliche Dunkelheit zu seinem Ziel geführt.

    Hier befinden sich große Versammlungshallen, spärlich erhellt von flackernden Leuchtern und Fackeln, die immer zu brennen scheinen, jedoch auch wie von Geisterhand urplötzlich verlöschen, wenn sich ungebetener Besuch nähert. Die Wände sind geschmückt mit den Bannern des Ordens und der Kaste, große schwere schwarze Tische und Tafeln, hochlehnige geschnitzte Stühle befinden sich in seiner Mitte. Niemand kann sagen, in welcher der Hallen jeweils gerade eine Beratung oder Versammlung stattfindet. Aus Sicherheitsgründen wechseln die Orte ständig.

    Das Arbeitszimmer und die Bibliothek der Domina mortis befinden sich im Herzen des Labyrinths aus Gängen und Gewölben. Beide stehen unter ständiger Bewachung, obwohl vor den schweren, schmiedeeisern beschlagenen Eichentüren, die sich trotz ihrer Größe und Schwere völlig lautlos öffnen, nie jemand zu sehen ist. Doch die Schatten und Schemen in den Nischen und Ecken davor scheinen sich ständig zu bewegen und zu verändern. Boten, die einen Auftrag in den Gewölben zu erfüllen hatten und wieder an die Oberfläche kamen, flüsterten von Wesen, die sie eher gespürt als gesehen haben, aus Dunkelheit gemacht, die noch nie das Sonnenlicht erblickt zu haben schienen.

    Überall gibt es geheime Türen und Gänge, unzählbare Eingänge zu den Gewölben garantieren ein unauffälliges und schnelles Kommen und Gehen der Späher und Kundschafter. So ist eine lückenlose Auftragsannahme,
    -erfüllung und Informationsübergabe gewährleistet. Die Domina mortis ist ständig und zu jeder Zeit über alle Ereignisse in Tirda, den Provinzen und in den Nachbarländern unterrichtet.
    Einige Gänge und Türen sind nur der Senatorin bekannt. Auf diesen Wegen gelangt sie in einem Bruchteil der Zeit zu allen wichtigen Gebäuden und Räumen der Stadt. Auch eine direkte Verbindung zum Turm der Magier, ins Arbeitszimmer des Meisters kennen ausschließlich die Domina mortis und der Meister selbst.

    Auch die Unterkünfte der Kundschafter sind hier unten untergebracht. Dort schlafen, essen, studieren sie und werden weiter ausgebildet. Einige von ihnen sind ständig in Rufweite der Senatorin, um Aufträge für sie zu erfüllen oder ihr anderweitig zu dienen. Doch die meisten sind unterwegs, leben und schlafen inkognito in der Nähe der Feinde, um sie auszuspionieren, reisen durch die Lande als Bote oder Späher, mischen sich unter das Volk, um Informationen zu sammeln und sie weiterzutragen.

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